Websites texten: mein Angebot in 30 Sekunden.

Websites texten, das ist natürlich nicht die ganze Wahrheit. Zu meinen Leistungen gehört viel, viel mehr. Aber jetzt steige ich in den Fahrstuhl und habe ich nur 30 Sekunden Zeit, um auf diese Frage zu antworten:

Was machen Sie eigentlich beruflich?

Die klassische Steilvorlage für den sogenannten Elevator Pitch nutze ich gern. Am besten klappt das Business-Speed-Date, wenn ich mit Beispielen aus meiner Arbeitspraxis antworte. Tatsächlich hilft mir die Idee, dass ich für meine Antwort jetzt nur zwei Etagen Zeit habe. Keep it kürzer und knackiger!

Context is Queen.

Abwegig, da mit dem Begriff Öffentlichkeitsarbeit einzusteigen. Denn der (ver)braucht – je nach Fahrstuhltempo – schon eine ganze Etage, bis er raus ist. Anschließend müsste ich noch erklären, was das konkret bedeutet. Da unterdrückt meine neue Bekanntschaft schon das erste Gähnen.

Schlimmer wird’s, wenn ich mein Gegenüber ohne Vorwarnung mit SEO und Suchmaschinen überfalle. Tastet meine Zellengenossin auf Zeit da etwa verstohlen nach dem Nothalteknopf?

Weder will ich hier jemanden langweilen, noch bedrängen. Am schönsten wäre es, wenn mein*e Gesprächspartner*in nach meinem Elevator Pitch mit mir in den 10. Stock weiterfahren will, obwohl sie oder er da gar nicht hinwollte.

Websites texten, das muss reichen.

Besondere Situationen erfordern besondere Stilmittel. In dieser hilft nur: gnadenlos reduzieren und vereinfachen. Kurz und klein, dass passt in die Fahrstuhlsituation. Dafür nutze ich einen wichtigen Teil meiner Arbeit, der einfach mal kurz fürs Ganze steht.

Was macht eine PR-Beraterin und Texterin 2020?

(Achtung, Elevator Pitch!:)

Ich texte Websites. So, dass Maschinen und Menschen sie richtig gut finden. Dafür schreibe ich spannende Geschichten, zum Beispiel über Nachtlinsen für Kinder oder Holztüren für Iglus. Kaufen Unternehmen das? Ja! Für Ihre Websites, Blogs, Newsletter. Denn gute Texte gewinnen Follower, Likes und Kunden.

Wollen Sie mehr wissen? Dann können wir uns gern auf einen Kaffee treffen *Visitenkarte raus*…

Natürlich könnte ich mir das auch mal eben im Fahrstuhl ausgedacht haben. Aber ich bin da lieber vorbereitet und habe ein paar aktuelle Kundenstimmen oder Arbeitsbeispiele parat. Denn leider war in so einer Situation bislang noch nie ein begeisterter Kunde dabei, der mich live loben konnte.

Die Texterin für Ihre Website treffen Sie nicht im Fahrstuhl.

Auch die Fahrstuhlsituation kam bei mir im wahren Leben noch nie vor. Stattdessen überrascht mich die Frage nach meinem Beruf irgendwo im Alltag.

Außerdem fahre ich sehr selten Fahrstuhl. Stattdessen nehme ich lieber die Treppe, weil ich einfach jede Chance auf Bewegung gern nutze.

Zum Glück sagen meine Kunden mir immer mal zwischendurch, dass Sie meine Arbeit richtig gut finden. Darüber freue ich mich nicht nur sehr, sondern ich sammle diese Kundenstimmen und Referenzen auch. Für den nächsten Elevator Pitch, auch ohne Fahrstuhl.